Die Künstler

Was wäre der KUNSTKIOSK ohne die Künstler, die hier ausstellen oder ihre Kunst darbieten. Die bisherigen Künstler werde ich hier vorstellen, mit Bild. Vielleicht stellt ja jemand fest, ach, die/den kenne ich ja. Wenn die/der da ausstellt, könnte ich ja auch mal meine Werke zeigen. Nur Mut, ich habe auch ganz bescheiden angefangen. Hier der Link zum Ausstellungsvertrag.

Und bei der Vorstellung der Künstler fange ich mit mir an.

2006 habe ich an der Volkshochschule Herne an Bildhauerkursen teilgenommen und meine Vorliebe für das plastische Gestalten entdeckt. Manchmal schaut mich ein Tier oder auch mal ein Mensch aus dem Stein an, und wartet nur darauf, heraus geschält zu werden.

Ein paar Jahre später habe ich noch das Bearbeiten von Holz erlernt und auch die ganz andere Herangehensweise im Arbeiten mit Ton. Das sind inzwischen zu viele Werke für den Eigenbedarf geworden und deshalb wollte ich sie ja mit einer Ausstellung unter die Leute bringen.

Brigitte Böcker-Miller – hauptsächlich Menschen in – Holz, Speckstein und Ton
Horst Schielmann

Und der erste Künstler, der auch seine Werke im Rahmen des KUNSTKIOSK ausstellen wollte, war Horst Schielmann, Gründungsmitglied der ARTSpraxis in Gelsenkirchen, der seine Lichtobjekte präsentiert und wesentlich zur Gestaltung des Kunstkiosk beigetragen hat. Mit ihm zusammen ist der Anfang gelungen, aus der Kneipe Knopfloch einen KUNSTKIOSK zu schaffen.

 

 

Horst Schielmann
Holzmalerei Mayamotiv

 

Vom 17. März bis Ende Mai 2018 hat er neue Holzarbeiten ausgestellt, zusammen mit der Schmuckdesignerin Annette Dettmer.

 

 

 

Gudula Karl-Knyn

 

Mitte Mai 2017 konnte ich dann die 2. Ausstellung im Kunstkiosk eröffnen. Und was mich besonders gefreut hat, war die Tatsache, daß sich Gudula Karl-Knyn nach der ersten Ausstellungseröffnung im Januar überlegt hatte, ‚eigentlich könnte ich ja auch mal meine Arbeiten zeigen‘. Gesagt, getan, am 13. Mai fand die Vernissage mit Gudulas farbenfreudigen Bildern in verschiedenen Techniken statt und hat sie einem größeren Kreis von Menschen bekannt gemacht.

Gudula Karl- Knyn

 

 

 

 

 

 

 

Während dieser ersten Ausstellungen wurde mir klar, daß die Beleuchtung und die Möglickeiten der Hängung sicherlich verbessert werden könnten. Und so sprach ich mit einzelnen Besuchern und Bekannten darüber und bat um Vorschläge. Und irgendwann im Sommer tauchte dann Norbert Feldmann auf; wir kamen ins Gespräch, er schaute sich lange um und hatte einige gute Ideen, die wir dann in den Ferien in die Tat umgesetzt haben.

Lena Begner-Müller

Und so konnte dann Lena Bengner-Müller  im September ihre Bilder in Acryl und Spachtel auf frisch gestrichenen weißen Wänden ausstellen. WAZ Artikel

 

 

 

 

 

Im November hat dann Norbert Feldmann seine erstaunlichen Reliefs und Skulpturen aus Wellpappe ausgestellt. WAZ Artikel

Norbert Feldmann – Reliefs und Skulpturen aus Wellpappe

 

 

 

 

 

 

Im neuen Jahr wurde der KUNSTKIOSK sogar international mit der Ausstellung der Kohlezeichnungen von Iordan Nechovski und Radierungen von Peter Velikov aus Bulgarien.

Das Triptychon, so wie im Kunstkiosk hing

Iordan Nechovski hat nicht nur
als Maler im Kunstkiosk gastiert,
sondern auch als Musiker.
Dazu mehr bei den
Künstlern in Wort und Klang.

 

 

Nach der Ausstellung von Horst Schielmann und Annette Dettmer hat die nächste Ausstellung im Juni wirklich dem Motto des Kunstkiosks als Raum für Ausstellung und Kommunikation alle Ehre gemacht.  Aufgrund des WAZ Artikels über 1 Jahr Kunstkiosk bekam ich einen Anruf von einer Frau, die mir von ihrer Nachbarin als genialer Gestalterin erzählt hat. Daraufhin kam im Juni die Ausstellung gestickter Bilder gestaltet vom Kreativkurs Marl unter der Leitung von Gisela Krolak zustande.

ZecheNordstern noch vor dem Herkules

Und das war dann unter dem Titel ‚Ruhrgebiet – Textil – nach „Stick und Faden“ mein Beitrag zu ‚Kunst und Kohle‘, dem Thema vieler Museen in diesem Jahr des Ausstiegs aus der Kohle. Mit seinen vielfältigen textilen Techniken und den Motiven aus unserer Gegend war das ein durchaus sehenswerter Beitrag zu ‚Kunst und Kohle‘.

 

 

Im Sommer nutzte Jozef Wingralek während der Ausstellung seiner Malerei – zusammen mit Leszek Korczynski, einem polnischen Landsmann – die kühlen Räumlichkeiten des Kunstkiosk um weitere Bilder in seinem ganz eigenen Stil der Punktgemälde, die auf australische Ureinwohner zurückgehen, zu malen. Damit hatte er als Aussteller weitere Öffnungszeiten des Kunstkiosk während der Woche möglich gemacht, die auch genutzt wurden. Und es war auch ein weiterer Schritt, Künstler, die aus dem Ausland hergekommen sind, eine Ausstellungsmöglichkeit zu bieten.

Schildkröte in Jozef Wingraleks besonderen Stil der Punktmalerei

 

 

 

 

 

 

Ab dem 15. September zeigte Jürgen Henschel mit seinen „Fotografischen Streifzügen durch das nördliche Ruhrgebiet“ Bilder von ungewöhnlichen Ecken und Orten hier in der Gegend. Diese Ausstellung fand in Kooperation mit RegioGuide-Ruhr – www.regioguide.ruhr – statt und leistete damit einen zweiten Beitrag des Kunstkiosks zum Thema „Kunst und Kohle“.

Jürgen Henschel:  Abendhimmel über dem Ruhrgebiet

 

 

 

 

 

Vom 27. 10. bis 17. 11. haben die Dienstagsmaler aus dem Kunsthof in Westerholt ihre Bilder „In den Farben des Indian Summer“ passend zur Jahreszeit ausgestellt. Das hat mich dann auf die Idee gebracht, bei den Themen für meine Ausstellungen auf die Jahreszeiten zu achten. Und da traf es sich gut, daß eine Besucherin dieser Ausstellung bereit war, im Januar ihre Bilder in Winterfarben zu zeigen.

In den Farben des Indian Summer

 

 

 

 

 

 

Im Dezember konnte ich dann wieder auf Jozef Wingralek und einen weiteren Polen, Sigi Mijacz zurückgreifen und es ging in ihren Bildern ganz schön tierisch und kosmisch her. Da konnte ich ganz beruhigt nach Kalifornien zu meiner Tochter reisen.

Eine freundliche Einladung in die Ausstellung von Sigi Mijacz

Der Januar fing dann an mit „Warme Gedanken auf kalten Strukturen“ von Simone Wiechern, Malerei, und Gabi Erbe,  mit Methoden der Neurographik und brachte viel Schwung in den Kunstkiosk.

Gabi Erbe vor einem Bild nach der Methode der Neurographik

So hat uns Gabi Erbe (https://www.gabi-erbe-entspannung.de) in einem Schnupperkurs in die Methoden der Neurographik eingeführt und auch später noch einen spannenden Workshop angeboten und einen Musiker zu einem Konzert eingeladen.

 

 

Und Simone Wiechern (https://www.malerei-simonewiechern.de) hat uns alle überrascht, nicht nur mit ihren dynamischen Bildern sondern auch mit ihrem spannenden Leben, das sie 17 Jahre als Beduinin auf Sinai verbracht hat.

Simone Wiechern vor einer Erinnerung an Sinai

 

 

 

 

 

 

 

Frühling läßt sein blaues Band …

Im März hielt dann der Frühling Einzug in den Kunstkiosk, zwar noch nicht draußen in der Natur sondern in textiler Form mit Arbeiten in Patchwork, Kreuzstich, freier Stickerei und Stoffcollagen von Elke Stork und Eva Ruthmann, die schon im letzten Jahr als Teilnehmerinnen des Kreativkurses von Frau Krolak aus Marl ausgestellt hatten.

 

 

 

Abdullah Nice (l) und Dieter Grundmann (r) in der Ausstellung

Im Mai gab uns Dieter Grundmann in Kooperation mit dem Deutsch – Türkischen Freundeskreis mit seiner Fotodokumentation einen Einblick in türkisches Leben hier in Gelsenkirchen. Manche Fotos über türkische Geschäfte, Hochzeiten etc. hier in der Stadt hätten auch genau so gut aus Istanbul stammen können. Ich hatte auch lange nach einem türkischen Künstler hier aus der Gegend gesucht. Und in Abdullah Nice, dem einzigen Moschee- und Ornamentemaler hier in Deutschland und darüber hinaus, hatten wir ihn dann gefunden.

Auf dem Samstagsflohmarkt hinter der Arena

Im Juni haben wir dann mit den Fotos von Regina Klein von einem Spaziergang zur Halde Rheinelbe im Süden der Stadt ein neues Projekt gestartet in Zusammenarbeit mit der Projektwerkstatt 50plus Gelsenkirchen.

Projektwerkstatt 50 plus Gelsenkirchen

Damit bieten wir Senioren die Möglichkeit zu einer Ausstellung, mit der wir zeigen wollen, was Senior*inn*en schaffen können, was noch in ihnen steckt. Es gibt sicherlich hier in Gelsenkirchen noch einige künstlerisch aktive Personen, die vielleicht erst im höheren Alter oder nach dem Ende ihres Berufslebens mit dem künstlerischen Schaffen angefangen haben, das sehenswert ist. Und gleichzeitig wollen wir auch diese Trennung zwischen dem Süden und Norden der Stadt in den Köpfen vieler Menschen überwinden.

Die Windwaage auf dem Spaziergang im Industrie- und Skulpturenwald Rheinelbe